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5 Gründe für Bio-Wein

Rein und unverfälscht

1. Schonender Umgang mit Wasser und Boden
Der biologische Weinbau zielt darauf ab, das Ökosystem Weinfeld zu erhalten und zu fördern. Bio-Winzer setzen auf einen biologisch aktiven Boden als idealen Standort für gesunde und stabile Reben. Sie verzichten auf Kunstdünger und setzen nur organische und schwerlösliche Dünger
ein. Sie verwenden keine naturfremden chemisch-synthetischen Substanzen – ein Plus für unsere Böden und das Grundwasser.

2. Prävention statt Pestizide
Die Bio-Winzer schützen ihre Reben vor Schädlingen und Krankheiten, indem sie Nützlinge fördern, pflanzenstärkende Pflegepräparate einsetzen und Rebsorten anpflanzen, die natürlicherweise widerstandsfähig gegen Pilzerkrankungen sind.

3. Förderung der Artenvielfalt
Bio-Winzer schaffen mit blühenden grünen Untersaaten in ihren Weinbergen und -Feldern sowie durch Mauern, Büsche und Bäume neue vielfältige Lebensräume für oft schon bedrohte Pflanzen- und Tierarten.

4. Gentechnik-Verbot
Die Verwendung gentechnisch veränderter Rebsorten und Substanzen wie etwa Hefen sind in Bio-Betrieben verboten.

5. Weniger Schwefel und Kupfer
Auch bei Bio-Winzern sind Schwefel und Kupfer noch erlaubt. Richtlinien im Bio-Weinbau sorgen jedoch dafür, dass dort geringere Mengen eingesetzt werden. Auch beim Schwefel sucht man nach
Alternativen; manche Bio-Winzer benutzen stattdessen Natriumhydrogencarbonat, das auch in Backpulver enthalten ist.

 

 

 

 

 

 


 


 

Schon gewusst?
Histamingeprüfter Bio-Wein (Wein mit sehr niedrigem Histamingehalt)

Immer mehr Menschen leiden an Histaminintoleranz (HIT). Histamin gehört zu der Gruppe der biogenen Amine.

Sie können unter anderem bei spontaner Vergärung, bei mangelnder Kellerhygiene, bei krankem/faulem Lesegut usw. in großen Mengen entstehen. Ein geringer Anteil an
Histamin ist aber in fast allen Weinen enthalten und ist kein Zeichen von schlechter Qualität.

Veganer Bio-Wein
In der Weinproduktion sind diverse Schönungsmittel (z.B. zur Klärung) erlaubt. Diese Hilfsmittel sind oftmals aus tierischen Produkten wie Gelatine oder Fischblase hergestellt.


Tipps für Ihre Bio-Weinprobe zu Hause

• Vier bis fünf Weine auswählen oder im Biomarkt beraten lassen.
• Hellen lichtdurchfluteten Raum wählen und weiße Tischdecken ausbreiten, um die Weinfarbe
   zu beurteilen.
• Reihenfolge verkosteter Weine bestimmen: Für Gaumen und Nase ist es angenehmer, wenn
   leichte vor schweren, trockene vor lieblichen und junge vor alten Weinen probiert werden.
   Außerdem sollte man Weißweine vor Rotweinen anbieten.
• Rotweine können bereits Stunden vor einer Probe geöffnet werden, damit sie Gelegenheit haben
   zu „atmen“. Weißweine sollten erst unmittelbar vor der Weinprobe geöffnet werden. Das Glas
   sollte für eine Probe ca. zwei bis drei Zentimeter gefüllt sein.
• Trinktemperatur: Rotwein 15–18°C, Weißwein 10 –12°C.
• Dickbauchige, sich nach oben verjüngende Stielgläser wählen, darin können sich die Weinaromen
   am besten entfalten.
• Ausreichend stilles Wasser anbieten sowie Weißbrot zum Neutralisieren.