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Gut duften

Zum Schwitzen, der natürlichen Klima- und Entgiftungsanlage unseres Körpers, haben nur wenige ein natürliches Verhältnis. Schweißgeruch gilt als nicht gesellschaftsfähig. Dabei ist Schweiß selbst nahezu geruchlos. Der Geruch entsteht erst, wenn die auf der Haut angesiedelten Bakterien die Körperflüssigkeit zersetzen.

Deos setzen auf die Kraft der Natur. Sie enthalten keine synthetischen Konservierungs-, Farb- und Duftstoffe. Pflanzen wie Hamamelis pflegen und ziehen die Schweißkanäle zusammen, ohne sie jedoch zu verstopfen. Ätherische Öle verhindern hautfreundlich und sanft die Entstehung geruchsbildender Bakterien. Auszüge aus Salbei, Thymian, Rosmarin, Zitrone, Lindenblüten und Grünem Tee reduzieren den Schweißfluss. Sauerampfer, Spitzwegerich, Steinklee, Süßholz, Hopfen, Ingwer, Nelken und Zimt halten die Bildung von Geruchsbakterien im Zaum. Als Geruchsabsorber fungieren das aus der Heilkunde bekannte Zinkoxid sowie Jojobaöl, Kokosöl und Fenchelextrakt. 56439183_Fotolia_Naturkosmetik%20%20Deo_XAlaun wirkt adstringierend, verstopft aber nicht die Poren und ist duftneutral – gut für Menschen mit Parfüm-Allergien. Aloe Vera und Hamamelis spenden Feuchtigkeit und Pflanzenfette wie Mangobutter, Oliven- oder Distelöl halten die Haut geschmeidig. Zum Einsatz kommen umweltfreundliche Pumpzerstäuber, Stifte und Roll-ons. Nutzen Sie die Kraft der Natur!

Duft-Tipp:
Wer von einem herkömmlichen auf ein natürliches Deodorant wechselt, sollte mit einer kurzen, nicht ganz geruchsfreien Umstellungsphase rechnen. Was bei dem einen wirkt, kann bei einem anderen wirkungslos bleiben. Seien Sie geduldig – es kann ein wenig dauern, bis Sie Ihr ideales Deo gefunden haben. Denn jeder duftet anders und riecht sich und andere anders.