Rinderbraten mit Spätzle, Karotten, Zweierlei Zwiebeln und Spätburgundersoße

  • Portionen
    4

Zubereitung

Rinderbraten

  1. Das Fleisch aus der Verpackung nehmen, trocken tupfen und mit Salz würzen. Danach in einem Bräter scharf in Öl anbraten, herausnehmen und mit dem Bratengewürz verfeinern
  2. Nun werden die Karotten und der Sellerie geschält und in walnussgroße Würfel geschnitten. Bei mittlerer Hitze langsam im Bräter goldbraun anbraten. Währenddessen die Zwiebeln schälen sowie den Lauch halbieren und waschen. Beide Zutaten anschließend grob schneiden und zu den Karotten geben. Die Tomaten ohne den Strunk würfeln und zum angebratenen Gemüse geben. Ca. 5 – 10 Minuten weiterbraten.
  3. Danach das Tomatenmark hinzufügen und unter Rühren weiter braten lassen, bis es anfängt am Boden anzuliegen. Mit ca. ⅓ des Rotweins ablöschen und den Wein reduzieren lassen. Den Vorgang zweimal wiederholen, bis der Rotwein eingekocht ist. Jetzt das Fleisch, die Gewürze und etwas Salz hinzugeben.
  4. Alles mit Wasser bedecken und im Ofen bei 160 Grad für 3 – 4 Stunden garen, bis das Fleisch zart ist. Dazu mit einer Fleischgabel hifalsestechen. Wenn das Fleisch einfach von der Gabel rutscht, ist es fertig.
  5. Anschließend den Braten entnehmen, den restlichen Fond durch ein Sieb passieren und für einen intensiveren Geschmack auf die Hälfte einkochen. Die Stärke mit etwas kaltem Wasser mischen und in den kochenden Fond einrühren, um die Soße abzubinden. Das Fleisch in Scheiben schneiden und in die fertige Soße legen; so bleibt es bis zum Servieren warm.

Zweierlei Zwiebel

  1. Die weißen Zwiebeln schälen und längs halbieren. Achtung, der Strunk muss in der Zwiebel bleiben, damit sie nicht zerfällt. Dann Öl in eine Auflaufform geben und großzügig salzen.
    Die Zwiebeln mit der Schnittfläche nach unten in das Öl geben und die Auflaufform abdecken. Im Ofen bei 160 Grad 1,5 – 2 Stunden weich garen.
  2. Jetzt die Gemüsezwiebeln schälen und in 1 – 2 mm dünne Ringe
    schneiden oder hobeln.
  3. Das Mehl mit dem Paprikapulver vermengen und eine Hälfte der Zwiebelringe darin wenden. Das Öl auf 160 Grad erhitzen, dazu testweise eine mehlierte Zwiebel in das Öl halten. Bilden sich sofort Bläschen, ist das Öl heiß genug. Die Ringe nach und nach in dem Öl frittieren. Falls die Zwiebeln zu dunkel werden und noch nicht knusprig sind, die Temperatur reduzieren. Nach dem Frittieren mit einer Schaumkelle aus dem Öl nehmen, abtropfen lassen und mit Salz leicht würzen. Kurz vor dem Anrichten nochmals im Ofen erwärmen.

Karotten

  1. Die Karotten schälen und ca. 2 cm Karottengrün stehen lassen. In einer Auflaufform mit dem Öl und etwas Salz vermengen.
  2. Schließlich bei 160 Grad für 25 – 30 Minuten im Ofen bissfest garen lassen.

Spätzle

  1. Die Butter in einer Pfanne zerlaufen lassen, die Spätzle zugeben und bei mittlerer Hitze in der Butter anschwenken.
  2. Mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen.

Anrichten
Alle Zutaten auf einem Teller dekorativ platzieren, die geschmorten
Zwiebeln seitlich anlegen und die Röstzwiebeln obendrauf legen.