Wein des Monats Mai
Coteaux d’Aix-en-Provence AOP
- ausgewogen
- fruchtig-frisch mit schönem Schmelz
- Bukett von frischen Himbeeren und
Erdbeeren sowie florale Noten - Er eignet sich sehr gut zu feinen Vorspeisen oder gut gekühlt als Aperitif.
Mit Recht kann man die sonnige Provence als den Ursprung moderner Roséweine betrachten. Die hochwertige Appelation Coteaux d’Aix-en-Provence ist für ihre fabelhaften Rosés und besonders viele Sonnenstunden bekannt.
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Die Provence. Eigentlich braucht man gar nicht mehr zu schreiben, denn automatisch fangen beim Klang dieses Namens die Zikaden an zu zirpen, der Lavendel beginnt zu duften, und in dem Garten eines Dorf-Bistrots unter schattigen Platanen steht der kühle Rosé auf dem Tisch. Auch wenn das provenzalische Landleben der Traum vieler Urlauber*innen aus der ganzen Welt ist, hat selbst die Hauptstadt einiges zu bieten.
Aix-en-Provence als – durchaus noch überschaubare – Metropole der Provence wurde nämlich immer wieder zur »lebenswertesten Stadt Frankreichs« gekürt – und zwar von den Französinnen und Franzosen selbst. Aus der Region um Aix-en-Provence haben Peter und Felix Riegel dann auch unseren Wein des Monats mitgebracht, den Coteaux d’Aix-en-Provence Rosé. Weil der Name der Herkunftsregion für Menschen, die kein Französisch in der Schule hatten, ein bisschen schwierig auszusprechen ist, nennen wir ihn auch gern DEN ROSÉ.
Das Auge trinkt mit beim Provence-Rosé
Die Provence ist nach wie vor das wichtigste Herkunftsgebiet sowohl klassischer als auch hochwertiger Rosés. Und weil der Rosé so eine große Bedeutung für die Region hat, gibt es auch das »Centre du Rosé«, ein Institut, das sich wissenschaftlich mit allen Aspekten des Rosé-Daseins beschäftigt. Beispielsweise haben die Wissenschaftler*innen des Instituts eine große Farbtafel entwickelt, auf der man jede Farbe eines Roséweins aus der Provence genau bestimmen kann.
Unser Rosé besitzt eine also wunderbar zarte Tönung zwischen N9 und O11, was allgemein als »zwiebelhautfarben« gilt. Diese Farbe kommt dadurch zustande, dass die roten Beeren mit ihren farbkräftigen Schalen vor der Pressung nur eine sehr kurze Zeit auf der Maische verbracht haben. Der Saft hat dadurch genau diesen Farbstich bekommen, der so typisch ist für die Provence-Rosés. Je länger man mit dem Pressen wartet, desto dunkler wird die Tönung des Weins.
Ein Sommer unter Platanen
Aber ein Wein muss ja nicht nur gut aussehen, sondern sollte auch gut schmecken. In der Nase ist DER ROSÉ also feinfruchtig und animierend mit einem leichten Himbeerton. Im Mund gibt es viel Frische und wieder diese Nuance von saftiger Himbeere und etwas Mandarine, ganz trocken, aber überhaupt nicht garstig. Obwohl der Wein so leicht und unbeschwert daherkommt, macht er auch im Verlauf eines längeren Terrassenaufenthalts nicht schlapp.
Unser Provence-Rosé besitzt unbegrenzte Verwendungsmöglichkeiten (alle schon ausprobiert). Solo auf dem Balkon. Bei der Gartenparty. Als Apéritif. Als Begleiter von Sommersalaten, zum Beispiel mit Melone und Minze. Zum Baguette mit Hummus. Zum Oktopussalat. Zu Couscous und Merguezwürstchen vom Grill. Und zu noch vielen anderen Gerichten mehr.